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Kapitän der Desperate League „wütend über alles“

Iron Man „verdient zu fallen“

„Das sollte uns nicht passieren“, sagte Liga-Kapitän Rani Khedira..aussiedlerbote.de
„Das sollte uns nicht passieren“, sagte Liga-Kapitän Rani Khedira..aussiedlerbote.de

Kapitän der Desperate League „wütend über alles“

Bescheidener Aufwärtstrend führt ins Leere: Union Berlin droht der nächste Rückschlag im Kampf um den Verbleib in der Bundesliga – ausgerechnet in direkter Konkurrenz zu Bochum. Dann findet der Kapitän Klarheit und macht sich Sorgen um Weihnachten.

Die Spieler von Union Berlin standen mehrere Minuten lang vor dem Eckball der Auswärtsmannschaft. Beim Stand von 0:3 (0:1) zwischen Bochum applaudierten die Fans der Mannschaft von Köpenik und im Ruhrstadion erklangen die Jubelrufe der Mannschaft von Eisen Union. Die Unterstützung für die Spieler nach dem Abstieg in die Abstiegszone der Bundesliga ist groß. Sie verdecken nicht realistische Ansichten.

Vor allem Kapitän Rani Khedira fand deutliche Worte. „Wenn man sich nicht an die vereinbarte Position hält, wird es schwierig“, sagte der 29-Jährige. Sie sind auf dem richtigen Weg. „Das sollte uns nicht passieren. Das sollte uns nicht passieren“, sagte Khedira. Auf die Frage, ob er auf bestimmte Teamkollegen wütend sei, sagte der Mittelfeldspieler: „Nein, ich bin auf alles wütend. Wenn du am Ende zehn Punkte hast, bist du nicht glücklich. Dann bist du nicht glücklich. Dann kannst du es.“ „Geh nicht ruhig hinein und feiere Weihnachten.“

Anstatt ihren leichten Aufwärtstrend fortzusetzen und mit einem Sieg den direkten Konkurrenten zu überholen und in der Liga zu bleiben, liegen die Kopenic nun sechs Punkte hinter dem VfL. Es gibt fast keine Leistung in der Liga, die mit dem 3:1-Sieg der letzten Woche über Mönchengladbach mithalten kann.

Bochum „viel besser als wir“

Vier Tage nach dem Abschied von Real Madrid (2:3) in der Champions League wirkte das Überraschungsteam der vergangenen Saison vorne harmlos und hinten anfällig. Takuma Asano (45.+5), Gonzalo Paciancia (54.) und Kevin Stoger (78./Elfmeter) trafen am Samstag für die Gastgeber. Bochum ist sehr überlegen. Das hat auch Belica erkannt. „Sie waren heute viel besser als wir“, sagte der 52-Jährige. „Im Zweikampf sind sie bissiger, schneller und stärker. Deshalb gewinnen sie.“ Bjelica sagte auch: „Sie sind immer einen halben Meter schneller als wir.“

Aus Protest gegen den Investorendeal der DFL herrschte zu Beginn der Partie Stille auf der Tribüne. Auf dem Platz ging es schnell los. Stöger hätte eine Flanke von Cristian Gamboa beinahe verpasst und Bochum (3.) mit 1:0 in Führung gebracht. Vor allem der VfL hat sich im Spiel sehr gut geschlagen und sich einen immer größeren Vorsprung erarbeitet. Allerdings musste Schiedsrichter Sven Jablonski das Spiel nach zwölf Minuten unterbrechen.

Liga-Fans warfen Tennisbälle auf den Platz, was zu einer vierminütigen Pause führte. Auch die Schokoladenmünzen flogen auf den Rasen – Bochums Angreifer Asano öffnete eine und verspeiste sie. Die Unterbrechung störte die Gastgeber nicht. Bochum blieb die gefährlichere Mannschaft und konnte einige gute Chancen nicht nutzen. Janik Haberer hingegen vergab eine gute halbe Stunde später die erste echte Chance für die Gäste. Bochums Verteidiger Kevin Schlotterbeck klärte an der Strafraumgrenze. Asano erzielte kurz vor dem Pausenpfiff die verdiente Führung für Bochum. Der Widerstand der Berliner wurde spät am Tag gebrochen, nachdem die Eredivisie ihr zweites Tor erzielte. Das Bündnis hatte keinen Anlass mehr, Einwände zu erheben.

Nach 14 Spielen haben die Berliner gerade mal 10 Punkte auf dem Konto. In der Saison 2022/23 werden es bei gleicher Spielanzahl 27 Spiele sein. „Wir alle kennen die Situation“, sagte Innenverteidiger Robin Noche. „Wenn Sie sich dessen noch nicht bewusst sind, sollten Sie so schnell wie möglich damit beginnen.“

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Quelle: www.ntv.de

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