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Jesus Dardey möchte Rückkehrer holen, keine Transfers

Hertha-Trainer Pal Dardai glaubt, dass seine Mannschaft nach der Hinrunde ihre Ziele erreicht hat. Die Rückkehr einiger Spieler machte ihm Hoffnung, doch die Aussagen der Investoren bereiteten ihm keine große Freude.

Hertha-Trainer Pal Dardai reagierte am Spielfeldrand. Foto.aussiedlerbote.de
Hertha-Trainer Pal Dardai reagierte am Spielfeldrand. Foto.aussiedlerbote.de

2. Bundesliga - Jesus Dardey möchte Rückkehrer holen, keine Transfers

Hertha-Trainer Pal Dardai freut sich in der Winterpause nur auf interne Verstärkungen und nicht auf Transfers. „Ich hoffe, dass alle gesund sind“, sagte der Ungar am Montag in einem Medieninterview mit dem Fußball-Zweitligisten. Es wäre großartig, wenn er im Trainingslager mit der gesamten Offensive arbeiten könnte. Berlin muss schon lange ohne Ibrahim Maza, Bens, Parko Dardai und Jeremy Dudziak auskommen. „Leute, die mit dem Rücken zum Tor spielen können.“

Es ist nicht zu erwarten, dass der 47-Jährige irgendwelche Schritte unternimmt. „Wir haben keine 10 Millionen Euro, um unsere Wünsche zu äußern“, sagte er. „Stand der Dinge gilt: Wenn keiner kommt, geht auch keiner.“ Aber wenn ein Spieler den Verein verlässt, „dann muss einer kommen“, sagte Dardai lachend.

Das Team befindet sich am Donnerstag bis zum 3. Januar in der Weihnachtspause. Vier Tage später reiste das Team zum Trainingslager nach Spanien. Zum Auftakt der Rückrunde kommt Fortuna Düsseldorf am 21. Januar ins Olympiastadion.

Berlin beendete die Hinrunde auf dem siebten Platz, sechs Punkte hinter dem dritten Abstiegsplatz. Hertha Berlin ist seit neun Pflichtspielen ungeschlagen und hat das Viertelfinale des DFB-Pokals erreicht.

Johannes Spors, Sportdirektor des Hertha-Investors 777 Partners, sieht größeres Potenzial in der Mannschaft. „Es ist sehr positiv zu sehen, wie viele Talente dort Spielzeit bekommen. Dennoch ist die Mannschaft selbst definitiv ein bisschen besser als dort, wo sie derzeit steht“, sagte er am Montag gegenüber Kickers.

Dardai war davon nicht besonders begeistert. „Er sollte nicht in die Luft reden, er sollte darüber reden, wo“, sagte der Trainer. „Damit bin ich nicht ganz einverstanden. Wenn mir jemand a sagt, muss er auch b sagen. Argument“, sagte der Cheftrainer.

Hertha auf der Instagram-Website Hertha BSC Hertha auf Kicker’s X Spors

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Quelle: www.stern.de

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