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Der geplagte Wolf „Gloria“ wurde aus den Dreharbeiten entlassen

Der Problemwolf „Gloria“ ist zum Abschuss im Kreis Wesel freigegeben worden. Die Regionalregierung gab am Mittwoch bekannt, dass sie eine Sondergenehmigung zur Entfernung der Wölfin erhalten habe. „Gloria“ (ehemals GW954f) wird das erste Tier sein, das seit der Rückkehr des Rudels nach...

Ein Wolf steht in einem Springer-Bison-Gehege. Foto.aussiedlerbote.de
Ein Wolf steht in einem Springer-Bison-Gehege. Foto.aussiedlerbote.de

Tiere - Der geplagte Wolf „Gloria“ wurde aus den Dreharbeiten entlassen

Der Problemwolf „Gloria“ ist zum Abschuss im Kreis Wesel freigegeben worden. Die Regionalregierung gab am Mittwoch bekannt, dass sie eine Sondergenehmigung zur Entfernung der Wölfin erhalten habe. „Gloria“ (ehemals GW954f) wird das erste Tier sein, das seit der Rückkehr des Rudels nach Nordrhein-Westfalen geschossen wird. Die Art ist in Europa gesetzlich streng geschützt und darf nicht gejagt werden.

Der Landkreis Wesel wird umgehend eine Anordnung an die für den Abriss verantwortliche „Fachkundige Person“ erteilen. Die entsprechende Allgemeinverfügung wird an diesem Donnerstag in Kraft treten und am 15. Februar 2024 außer Kraft treten.

Der Befehl sieht auch die versehentliche Tötung eines anderen Wolfs vor, da Gloria keine offensichtlichen äußeren Erkennungsmerkmale aufweist: In diesem Fall darf der andere Wolf erschossen werden. Angenommen, es gibt nur einen anderen Wolf in der Gegend.

Der Bezirk geht außerdem davon aus, dass die Anordnung noch gerichtlich angefochten wird. Die Wölfin „Gloria“ ist immer wieder über hohe Zäune geklettert, um am Niederrhein Tiere zu töten. Das Land leitete daraufhin Verfahren zur Erschießung des Tieres ein, das Verhaltensprobleme aufwies.

Gloria lebt mit Wölfen im 2018 ausgeschriebenen Wolfsreservat Schembek in Nordrhein-Westfalen. Schäfer und Anwohner beschweren sich seit Jahren darüber, dass Wölfe viele Tiere, insbesondere Schafe, getötet und auch Schutzzäune durchbrochen haben.

Nachdem der Wolf lange Zeit unauffällig blieb, wurden allein zwischen dem 27. September und dem 24. Oktober sechs Vorfälle entdeckt. Im Jahr 2021 scheiterte der Versuch eines Schäfers, eine Wölfin zu erschießen, vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf.

Informationen über Ranulf-Wölfe

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Quelle: www.stern.de

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