zum Inhalt

Die Ukrainer unterstützen ihre Luftverteidigung durch eine mobile Anwendung

Die Developer-Gruppe “Tekhnari” aus Odessa hat eine mobile Anwendung zur Verfolgung feindlicher Objekte in der Luft entwickelt. Mit EPVO (ukr. EPPO) können Sie Echtzeitdaten über ein gesehenes oder sogar gehörtes Flugzeug, eine Rakete oder eine Drohne an die Radardienste der Streitkräfte der Ukraine übertragen. Die Ukrainer werden ihrer Luftverteidigung damit massiv helfen.Die Anwendung wird momentan aktiv in sozialen Netzwerken beworben. Die Android-Version wurde bereits bei Google Play verifiziert.

Lesen Sie auch: 50 westliche Länder planen weitere Waffen in die Ukraine zu schicken.

Die Ukrainer werden ihrer Luftverteidigung helfen und den Vorteil der russischen Luftverteidigung reduzieren

Die ukrainische Luftverteidigung halbierte die Effektivität von Luftangriffen der russischen Armee. Jetzt gibt es zwei multidirektionale Prozesse: Die Ukraine beginnt, den Himmel mit Nachschub aus NATO-Staaten zu verschließen, und auf der anderen Seite beginnt die Russische Föderation, an präzisionsgelenkten Raketen zu sparen und kauft Drohnen aus dem Iran. Die Gesamtsituation bleibt jedoch für die Ukraine alarmierend. Radare und Ortungsgeräte erkennen niedrig fliegende Ziele nur in Sichtlinie.

Die mobile EHR-App soll diese Lücke zumindest teilweise schließen. Solche Ziele können jetzt von gewöhnlichen Ukrainern mit einem Android-Smartphone verfolgt werden. Laut seinem Entwickler Gennadiy Suldin ist dies das weltweit erste vernetzte Luftverteidigungssystem.

Ihm zufolge wurde das System auf der Grundlage der Empfehlungen von Luftverteidigungsoffizieren entwickelt. Der Prozess wurde mit dem Kommando der Luftverteidigungskräfte der Ukraine koordiniert.

Wie die Ukrainer ihrer Luftverteidigung helfen werden

Nur Bürger der Ukraine können am Luftverteidigungssystem des Netzwerks teilnehmen. Die Anwendung ist nur für ukrainische IP-Netzwerkadressen verfügbar. Darüber hinaus ist eine Verifizierung über ein Konto in einer anderen Anwendung erforderlich – „Diya“ („Aktion“). Es werden Passdaten und andere Identifikationsmittel benötigt. Damit soll laut den Entwicklern eine echte Luftverteidigung vor Fehlmeldungen und Alarmen geschützt werden.

Um einen ungebetenen himmlischen Gast den Luftverteidigungskräften zu „übergeben“, müssen Sie die Anwendung öffnen, eine der Schaltflächen (UAV, Rakete, Flugzeug, Hubschrauber) auswählen, das Smartphone auf das Objekt richten und die ausgewählte Schaltfläche drücken. Eine Nachricht mit den Koordinaten und der Art des Ziels wird an den Radardienst der ukrainischen Luftwaffe gesendet.

Die App ist jetzt bereits beliebt. Innerhalb weniger Stunden haben sie mehr als 10.000 Benutzer heruntergeladen. Die Ergebnisse der realen Nutzung wurden noch nicht gemeldet. Jetzt testen Programmierer aus Odessa die Version für iOS.

Lesen Sie auch:

Kommentare

Aktuelles