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Die Grünen hoffen, im zweiten Anlauf den Landtag wählen zu können

Der erste Versuch war erfolglos. Die Berliner Grünen versuchen nun erneut, einen neuen Vorstand zu wählen. Spitzenkandidat war ein alter Bekannter.

90 Flaggen der Allianz/Grünen-Partei wehen. Foto.aussiedlerbote.de
90 Flaggen der Allianz/Grünen-Partei wehen. Foto.aussiedlerbote.de

Parteitag - Die Grünen hoffen, im zweiten Anlauf den Landtag wählen zu können

Die Grünen in Berlin unternehmen einen zweiten Versuch, ihren Landesvorstand zu wählen, nachdem sie ihren Parteitag am Samstag abgesagt haben. Sie werden sich am Mittwochabend (19 Uhr) in Berlin-Kreuzberg treffen. Am Samstag scheiterte die Kandidatin des Realo-Flügels, Tanja Prinz, die neben Philmon Ghirmai, einem Mitglied des linken Flügels der Partei, Staatspräsidentin werden wollte, in drei Wahlgängen an einem Sieg. Sie kann die Mehrheit der Stimmen erreichen. Der Landeskongress wurde daraufhin abgesagt. Am Mittwoch tritt die Berliner Bundestagsabgeordnete Nina Stahl zur Wahl an.

Die Grünen-Fraktionschefin Bettina Jarasch kündigte am Dienstag an, dass sie als kommissarische Landesvorsitzende fungieren werde. Stahl vom Bezirksverband Steglitz-Zehlendorf verfügt über umfangreiche Erfahrung in diesem Amt: Sie war bereits von 2016 bis 2021 Vorsitzende der Berliner Grünen und wird diese Aufgabe voraussichtlich spätestens im Mai 2024 übernehmen.

Die Frage, wer die Berliner Grünen führen soll, hat in den letzten Wochen für große Unsicherheit in der Partei gesorgt.Prinz vertritt einen Teil der Realos, der den Landesvorstand kritisiert und eine zivilisiertere Partei wünscht.

Dagegen hatten offenbar nicht viele auf dem Parteitag Einwände. Im Falle ihrer Wahl wird Nina Starr die Aufgabe haben, langfristige Streitigkeiten innerhalb der Partei zu verhindern. Neben den beiden Landespräsidenten wird am Mittwochabend auch ein neuer Schatzmeister und Beisitzer gewählt.

  1. Dezember Treffen der Staatsvertreter

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Quelle: www.stern.de

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