Wie viel ein Innenraumdekorateur verdient, hängt von vielen Faktoren ab. Zunächst ist es sehr wichtig, ob eine Person selbstständig arbeitet oder bei einem spezialisierten Unternehmen oder Möbelgeschäft angestellt ist.
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Darüber hinaus sind die Beschäftigungsmöglichkeiten für Innenraumdekorateure sehr vielfältig. Sie erhalten Aufträge von Hotels, Restaurants, richten Büroflächen ein oder erfüllen Aufträge von Privatpersonen, die ihre Wohnungen einrichten. All dies beeinflusst auch das Durchschnittseinkommen.
Wie viel verdient ein Innenraumdekorateur im Landesdurchschnitt
Das durchschnittliche Monatsgehalt von Innenraumdekorateuren beträgt etwa 3.650 Euro. Dieser Betrag kann jedoch erheblich variieren, abhängig von bestimmten Besonderheiten.
Für diesen Beruf ist eine dreijährige Ausbildung erforderlich. Nach deren Abschluss wird das monatliche Gehalt mit dem Arbeitgeber vertraglich vereinbart.
Wenn das Geschäft in erster Linie auf Können ausgerichtet ist, wird ein Kollektivvertrag für Innenraumdekorateure angewendet.
Wenn die Tätigkeit weniger spezialisiert ist und der Mitarbeiter mehr Aufgaben aus anderen Bereichen wie Verkauf oder Beratung übernimmt, wird der übliche Branchentarif angewendet, der vom Bundesinstitut für Berufsbildung festgelegt wird. Alle Praktikanten haben Anspruch auf den Mindestlohn.
Darüber hinaus müssen Unternehmen, die nicht an Kollektivverträge gebunden sind, mindestens 80 Prozent des standardmäßigen Branchengehalts zahlen.
Nach der Ausbildung gibt es viele Beschäftigungsmöglichkeiten
Von Polsterwerkstätten und spezialisierten Unternehmen für Innenraumdesign bis hin zur Eröffnung eines eigenen Studios.
Arbeiten in einem Unternehmen und selbstständig zu sein, sind grundsätzlich unterschiedliche Dinge. Daher muss jeder zukünftige Innenraumdekorateur zuerst entscheiden, welche Handlungsfreiheit und Sicherheitsgarantien er in seinem Berufsleben sehen möchte.
Eine feste Stelle bietet ein stabiles und damit leicht kalkulierbares Einkommen. Darüber hinaus deckt der Arbeitgeber die Hälfte der Sozialabgaben wie Renten- und Krankenversicherungsbeiträge ab.
Mit einem eigenen Studio hat man viel mehr Freiheit bei kreativen Entscheidungen. Es gibt jedoch kein festes Einkommen und keine Sicherheitsgarantien. Man muss selbst eine eigene Kundenbasis schaffen, von der das Einkommensniveau abhängt.