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Warnung vor Bahnstreik: Massive Einschränkungen erwartet

Der Lohnstreit der Lokführer zeigt keine Anzeichen einer Entspannung. Ein weiterer Arbeitskonflikt durchkreuzte die Reisepläne. Für Tausende von Menschen bedeutet das, noch einmal durchzustarten – und immer wieder online zu schauen, ob eine Reise möglich ist.

Der GDL-Streik wurde auf einer Anschlagtafel am S-Bahn-Gleis der Endhaltestelle vermerkt. Foto.aussiedlerbote.de
Der GDL-Streik wurde auf einer Anschlagtafel am S-Bahn-Gleis der Endhaltestelle vermerkt. Foto.aussiedlerbote.de

Tarifkonflikt - Warnung vor Bahnstreik: Massive Einschränkungen erwartet

Ein von der Lokführergewerkschaft GDL angekündigter „Warnstreik“ wird am Freitag den Fern- und Regionalverkehr im Norden sowie den S-Bahn-Verkehr in Hamburg nahezu lahmlegen. „Der S-Bahn-Verkehr unterliegt weitreichenden Einschränkungen“, schrieb die Hamburger S-Bahn auf ihrer Website. Daher soll der Betrieb am Donnerstag gegen 22 Uhr eingestellt werden. Am Freitag will die S-Bahn versuchen, Fahrten auf den Linien S1, S21 und S3 nach einem Notfahrplan anzubieten. Da die Situation jedoch noch unklar ist, sind Reisezeiten nur kurzfristig verfügbar. Selbst wenn der Streik am Freitagabend offiziell endet, wird es dennoch zu Ausfällen kommen.

Auch der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) rechnet mit gravierenden Beeinträchtigungen im Regionalverkehr. Auch AKN wird vom Warnstreik betroffen sein. „AKN wird während des Streiks keine Züge betreiben. Es werden keine alternativen Bahnverbindungen eingerichtet, um die Ausfälle zu kompensieren“, sagte AKN. „Wiederaufnahme des Fahrbetriebs: Erste Fahrten nach Streikende am 9. Dezember 2023.“

Der Hinweis des HVV lautet: „Fahrgäste werden gebeten, wenn möglich U-Bahnen und Busse zu nutzen.“ Metronom- und Erixx-Züge verkehren in der Regel, allerdings ist mit Einschränkungen zu rechnen.

Auch in Schleswig-Holstein rechnet die Bahn mit erheblichen Einschränkungen. Es gibt einen Notfallplan. Wenn Züge fahren, sollten sie länger sein und mehr Sitzplätze haben. Fahrten seien allerdings nicht garantiert, schrieb die Bahn auf ihrer Website. Fahrgäste, deren Fahrt aufgrund des Streiks verschoben wurde, können ihre Fahrkarten zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Zugverbindungen wurden gestrichen.

„Alle Umsteigelinien im Notfahrplan sind ab sofort in den Informationsmedien auf bahn.de und in der DB-Navigator-App zu finden“, teilte das Unternehmen mit. „Auch die Bahn hat wieder Streiknummern eingerichtet.“ Betroffene Passagiere können sich unter der Rufnummer 08000-996633 über die Umsteigesituation informieren. Laut bahn.de gewährleistet der Notfahrplan „nur eine sehr begrenzte Anzahl an Zügen“. „Während des GDL-Streiks vermeiden Sie bitte nicht unbedingt notwendige Reisen und verschieben Sie Ihre Reise auf einen anderen Zeitpunkt.“

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat am Mittwoch die Deutsche Bahn dringend zu einem 24-Stunden-Warnstreik aufgerufen. Der Passagierstreik sollte am Donnerstag um 22 Uhr beginnen und bis Freitag 22 Uhr dauern.

HVV-Streik gegen GDL S-Bahn Hamburg beginnt Unter Elbe AKN zu den Folgen des Streiks Bahnen zu den Folgen des Streiks warnte

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Quelle: www.stern.de

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