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Raab gibt Fehler zu und verlässt SWR-Komitee

Die rheinland-pfälzische Medienvertreterin Heike Raab hat seinen Fehler eingestanden und ist als stellvertretende SWR-Vorstandsvorsitzende zurückgetreten. „Aus heutiger Sicht und im Rückblick auf die Diskussionen der letzten Wochen möchte ich selbstkritisch zugeben, dass ich keinen Brief hätte...

Heike Raab (SPD), Staatssekretärin und Beauftragte des Landes Rheinland-Pfalz. Foto.aussiedlerbote.de
Heike Raab (SPD), Staatssekretärin und Beauftragte des Landes Rheinland-Pfalz. Foto.aussiedlerbote.de

Parteien - Raab gibt Fehler zu und verlässt SWR-Komitee

Heike Raab, Landesmedienbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz, gab seinen Fehler zu und trat als stellvertretende Vorstandsvorsitzende des SWR zurück. „Aus heutiger Sicht und im Rückblick auf die Diskussionen der letzten Wochen möchte ich selbstkritisch zugeben, dass ich keinen Brief hätte schreiben sollen, sondern vielmehr meine objektive Meinung zum SWR-Bericht vom 11. April vor der Rundfunkverantwortungskommission darlegen sollte.“ . Kritik“, sagte der Staatssekretär in einer Erklärung am Donnerstag. „Es war nie meine Absicht, Druck auszuüben. Deshalb bedauere ich zutiefst, dass dieser Eindruck entstanden sein könnte.“

Raab hat einen Brief auf offiziellem Briefkopf der Landesregierung an Ulla Fiebig, Intendantin des Landesfunks Rheinland-Pfalz SWR, geschickt. Dabei handelt es sich um eine Sendung im SWR-Fernsehen, in der es auch um die politische Zukunft des sozialdemokratischen Politikers Roger Lewentz ging, der im Zuge der Altal-Flutkatastrophe sein Amt als Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz niedergelegt hatte.

Raab (SPD) ist der Landesvertreter auf Bundesebene sowie in Europa und den Medien. Sie ist Koordinatorin der Landesrundfunkräte und eine der bedeutendsten Medienpolitikerinnen Deutschlands. Als nationale Vertreterin ist sie auch Mitglied des National Broadcasting Council.

In Raabs Statement hieß es: „Aufgrund meiner besonderen Rolle in der Medienpolitik habe ich die Auswirkungen unterschätzt.“ Raab betonte: „Ich halte die Verwendung des ‚Bevollmächtigten‘-Briefkopfes im Nachhinein für einen Fehler. Dafür möchte ich mich entschuldigen.“ "

„Sie kennen meine Loyalität gegenüber einer freien und unabhängigen Presse. Deshalb möchte ich alle Zweifel ausräumen und habe in diesem Sinne meine Vollmacht dem SWR-Vorstand schriftlich mitgeteilt.“

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Quelle: www.stern.de

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