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Ertrinken bei kleinen Kindern: Eine Umfrage unter Müttern

Ein zunächst vermisstes Kind wurde tot in einem Fluss aufgefunden – eine Autopsie ergab, dass es ertrunken war. Gegen die Mutter des Kindes wird wegen Totschlags ermittelt.

DLRG-Einsatzkräfte suchten mit Sonar nach dem zweijährigen Kind im Lauchert-Gewässer. Foto.aussiedlerbote.de
DLRG-Einsatzkräfte suchten mit Sonar nach dem zweijährigen Kind im Lauchert-Gewässer. Foto.aussiedlerbote.de

Notfälle - Ertrinken bei kleinen Kindern: Eine Umfrage unter Müttern

Die Ermittlungen zum Tod eines zweijährigen Mädchens im schwäbischen Bingen haben die Mutter des Kindes ins Visier genommen. Staatsanwalt Ronny Stengel sagte, gegen die 24-jährige Frau werde wegen Totschlags ermittelt. Sie soll gegen ihre Aufsichtspflichten verstoßen haben. „Ein Zweijähriger sollte nicht alleine zu einem Fluss gehen.“

Gegen den Vater besteht derzeit kein Verdacht. Laut Stengel war sein Vater zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht zu Hause. Die Untersuchung des Falles ist noch nicht abgeschlossen und hängt auch mit der Zeit zusammen. „Gegenstand der Ermittlungen ist, wann und wie das Mädchen am Fluss angekommen ist.“

Nach Angaben der Polizei vom Montag könnte das zweijährige Mädchen am Montagabend zwischen 16:00 und 17:00 Uhr das Haus ihrer Eltern verlassen haben. Ein Polizeisprecher sagte, die Eltern hätten die Daten der Polizei gemeldet.

Tod durch Ertrinken, laut Autopsie

Das Mädchen trug komplette Alltagskleidung und Turnschuhe, nicht nur einen Pyjama, wie Familienmitglieder ursprünglich sagten, teilten die Ermittler am Donnerstag mit. „Ob und inwieweit Aufsichtspflichtverstöße eine (häufige) Ursache für den Tod des Mädchens waren, ist (...) Gegenstand einer laufenden Untersuchung“, heißt es in der Stellungnahme.

Das zweijährige Kind starb, nachdem Taucher es am Dienstag aus Lauchert gerettet hatten. Das Einfamilienhaus liegt ganz in der Nähe des Flusses.

Die Ergebnisse der Autopsie zeigten, dass das Mädchen ertrunken war. Die Staatsanwaltschaft Hechingen und das Polizeipräsidium Ravensburg erklärten, es gebe keine Hinweise darauf, dass Gewalt oder eine Beteiligung Dritter am Tod des Kindes beteiligt gewesen seien.

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Quelle: www.stern.de

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