zum Inhalt

Rektor der Bauhaus-Universität: Wir wollen Vielfalt und Freiheit

Neuer Präsident der Bauhaus-Universität
Peter Benz, Präsident der Bauhaus-Universität, steht vor dem Weimarer Universitätsgebäude.

Peter Benz, Direktor der Bauhaus-Universität Weimar, betonte die Bedeutung sozialer und sprachlicher Offenheit. „Die AfD kann ‚Student‘ sagen, wenn die Mitglieder wollen – sie sollte anderen nur nicht verbieten, ‚Student‘ zu sagen“, begründete Bentz seine Meinung im dpa-Interview. „Wir wollen Vielfalt und Freiheit.“

Diese Aussage spiegelt sich auch in seinen Plänen für seine feierliche Amtseinführung am Dienstag wider. Darunter hat das neue Hochschulpräsidium seine Arbeitsschwerpunkte bis Ende 2023 formuliert. Beispielsweise werden eine Ethikkommission und eine Nachhaltigkeitsstrategie eingerichtet. Auch das Konzept einer „Universität für kritischen Rassismus“ ist im Gespräch.

Bentz wurde Anfang November 2022 zum neuen Präsidenten der Universität gewählt und wird sein Amt im März 2023 antreten. Nach mehr als 200 Arbeitstagen sagte er, er habe viel Zeit damit verbracht, die Leute am College und an der Universität kennenzulernen und zu verstehen. Er hält die neue Zusammensetzung der Geschäftsführung für einen Erfolg: „Erstmals besteht das Präsidium nicht nur aus Professoren, sondern auch aus wissenschaftlichen Forschern.“

Benz selbst hat an der Fakultät für Architektur Architektur studiert Die Architektur. Er studierte an der Bauhaus-Universität Weimar und arbeitete als künstlerischer Mitarbeiter, bevor er 2006 nach Hongkong zog. Bis vor Kurzem war er außerordentlicher Professor an der Hong Kong Baptist University. Einer seiner Forschungsschwerpunkte liegt im Bereich „Experience Design“.

Mercedes-Benz hat eine besondere Leidenschaft für Löffel. Der heute 52-Jährige erkannte die praktische und kulturelle Bedeutung, sich selbst zu ernähren, während er als junger Mann um die Welt reiste. „Im Zweifelsfall muss man keine Gabel benutzen, man muss kein Messer haben – man hat Zähne und Hände.“ Doch aus den Händen trinke man die Suppe nur schwer. „Ich nahm einen Löffel, stanzte ein Loch in den Griff und hängte mir den Löffel mit einem Band um den Hals.“ Möglicherweise handelt es sich dabei auch um das älteste nicht aggressive Werkzeug, das die Menschheit kennt. Mittlerweile besitzt er eine ganze Löffelsammlung, darunter Schätze wie eine Kombination aus Löffel und Flöte.

Kommentare

Aktuelles