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Ministerium: Elf neue staatliche Erstzulassungsanträge eingereicht

Bei der Suche nach einem neuen Land, in dem die Flüchtlinge zunächst aufgenommen werden sollen, hat das Thüringer Einwanderungsministerium nach eigenen Angaben elf Anfragen erhalten. Deren Eignung für eine weitere Unterbringung im Land müsse nun geprüft werden, teilte das Ministerium am Dienstag in Erfurt mit. Allerdings war die Qualität der Einsendungen unterschiedlich. Eventuell muss eine Dokumentation angefordert werden. Daher sollten die Prüfungen bis Ende Oktober dauern. Woher und von wem die Rückmeldung kam, teilte das Ministerium nicht mit.

Der Staat hat einen sogenannten Markterkundungsprozess eingeleitet, um Immobilien zu finden, die als erste Gastfreundschaftseinrichtungen geeignet sind. Gesucht wird eine „Bestandsimmobilie“ von ca. 4.100 Quadratmetern mit einer anfänglichen Mietvertragslaufzeit von fünf Jahren. Rückmeldungen werden bis zum 22. September erwartet. Ankommende Personen melden sich bitte in der Einrichtung an. Darüber hinaus sollten vor der Zuweisung von Personen zur Wohngemeinschaft ärztliche Untersuchungen durchgeführt werden. Thüringen verfügt derzeit über drei Erstaufnahmezentren in Suhl, Eisenberg und Heimsdorf. Letztere werden nach Angaben des Ministeriums durch neue Anlagen ersetzt.

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