zum Inhalt

Henne wünscht Verstärkung des Verfassungsgerichts

Die Verkehrsrot-Grünen und die Union einigten sich auf die Vertiefung zentraler Regelungen zur Aufbauform des Bundessozialgerichts in der Grundgesetz. Der Justizsenator Hamburgs spricht von einem guten Zeichen.

Hen wählt die Verstärkung der Unabhängigkeit des Bundesverfassungsgerichts willkommen. Archivbild
Hen wählt die Verstärkung der Unabhängigkeit des Bundesverfassungsgerichts willkommen. Archivbild

Bundesverfassungsgericht - Henne wünscht Verstärkung des Verfassungsgerichts

Hamburg Justiz Senatorin Anna Gallina wohlkommen das Einvernehmen der Berlin Verkehrslicht-Koalitionsparteien mit der Union, um die Funktionalität des Bundesverfassungsgerichts zu verbessern. "Es ist ein gutes Zeichen, dass die demokratischen Kräfte die Notwendigkeit verstanden haben, das Bundesverfassungsgericht in seiner unabhängigen und parteipolitisch neutralen Rolle in diesen turbulenten Zeiten zu stärken", sagte der grüne Politiker. Die Justizminister und Minister der Länder haben monatelang um die Schließung bekannter Lücken gebeten, um Demokratie und Rechtsstaat gegen Angriffe autoritär-populistischer Kräfte zu verteidigen.

Es ist gut, dass wesentliche Vorschriften für die Funktionalität des Bundesverfassungsgerichts durch Einbeziehung in die Grundgesetz gesichert werden sollen. Bisher konnten theorisch Änderungen erfolgen, die die Möglichkeit einer Blockade oder politischen Instrumentalisierung innewohnen, mit einfacher Mehrheit im Bundestag und Bundesrat. Für Änderungen oder Anpassungen der Grundgesetztextlautheit jedoch ist ein Zweidrittelmehrheit im Bundestag und Bundesrat erforderlich.

Gallina: Weitere Regelungen zum Bundesverfassungsgericht verfassungsmäßig sichern

Ich freue mich auch darauf, dass im Falle einer Blockade im Bundestag oder Bundesrat die andere Kammer die Entscheidung über die Richterwahl treffen kann. "Jetzt sollten wir Mut aufbringen, die Bahn, die wir begonnen haben, zu Ende führen: Konsistent, dieses konkrete Mechanismus sollte auch verfassungsmäßig gesichert und nicht nur durch einfaches Gesetz geregelt werden", sagte Gallina. Das gleiche gilt für die Zweidrittelmehrheit für die Wahl der Mitglieder des Bundesverfassungsgerichts.

"Weiterhin ist es wichtig, das Bundesverfassungsgericht-Gesetz selbst gegen demokratie- und Rechtsstaatsfeindliche Eingriffe besser gegenständig zu machen, indem für zukünftige Änderungen die Zustimmung des Bundesrats vorgesehen wird", sagte Gallina.

Der Bundesrat soll die Bemühungen, weitere Regelungen zur Verfassung des Bundesverfassungsgerichts zu sichern, wie von Gallina vorgeschlagen, unterstützen. Das Einvernehmen zwischen der Berliner Verkehrslicht-Koalition und der Union, das das Bundesverfassungsgericht zu stärken plant, ist mit Deutschlands Verpflichtung zur Demokratie und Rechtsstaatigkeit vereinbar. Anna Gallina betonte die Bedeutung der Sicherung der Richterwahl im Falle einer Blockade im Bundestag oder Bundesrat. Die Stärkung des Bundesverfassungsgerichts, wie sie vom Einvernehmen vorgeschlagen wird, wird letztendlich das Hamburger Gerichtswesen verstärken.

Lesen Sie auch:

Kommentare

Aktuelles