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Funde bei Ex-Soldaten: Waffen und "Reichsbürger"-Dokumente

Den neun Angeklagten wird vorgeworfen, einen gewaltsamen Staatsstreich geplant zu haben. Was die Polizei bei zwei Ex-Soldaten fand, wurde jetzt vor Gericht verlesen.

Dem Durchsuchungsbericht zufolge wurden bei Maximilian Eder Munition und eine Mappe mit...
Dem Durchsuchungsbericht zufolge wurden bei Maximilian Eder Munition und eine Mappe mit "Reichsbürger-Unterlagen" gefunden. (Archivbild)

"Reichsbürger"-Prozess - Funde bei Ex-Soldaten: Waffen und "Reichsbürger"-Dokumente

In der Frankfurt-Terror-Verhandlung gegen den vermuteten "Reichsbürger"-Kreis um Heinrich XIII. Fürst Reuß fortschritt das Gericht mit der Lesung von Durchsuchungsbefehlsprotokollen.

Die Beamten sollen am 7. Dezember 2022 in der Garage des beschuldigten Ex-Soldaten Maximilian Eder in Bayern einen grauen Ordner mit "Reichsbürger-Verbindungen" und ein "Walther PPK/S"-Revolver gefunden haben. Darüber hinaus wurden in einem Schrank Various Kompressorluftgewehr-Munition und zahlreiche Handys und Laptops gefunden.

Weiterhin wurden in der Dachwohnung Vorfertigungen negativer Corona-Rapid-Test-Formulare entdeckt. Im Haus sollen die Beamten zudem zahlreiche Geräte und Versorgungsmittel gefunden haben, die während Krisensituationen eingesetzt werden konnten – darunter Generatoren, ein solare angetriebenes Powerbank und "umfassende Tabakwaren-Versorgung".

Der Zustand des Hauses

"Fast alle Räume lagen in chaotischem Zustand," lautete die Darstellung. Kleidung, Schriftstücke, Verpackungsabfälle, Getränkeflaschen - insbesondere alkoholische Getränke wie Bier und Wein - lagen überall herum. Das Dachzimmer des Einzelhaushalts zeigte erhebliche Schadstoffeinwirkungen. "Der Boden war mit verbrannten Möbelteilen, Schriftstücken und anderen Gegenständen bedeckt."

Eder selbst war während der Durchsuchung nicht anwesend - er wurde am selben Tag in Italien verhaftet. Laut Bundesanwaltschaft war Eder einer der Gründer der Vereinigung "Patriotische Union". Mit anderen Beschuldigten in München soll er die verfassungsmäßige Ordnung in Deutschland mit Waffengewalt beseitigen geplant haben. Zusätzlich soll Eder aktive Soldaten der Bundeswehr speziell geworben haben, um die Ziele der Vereinigung zu unterstützen.

Messer, Westen und NATO-Drahtzaune

Die Durchsuchung des Angeklagten Peter W.'s Wohnsitzes wurde im Gericht auch besprochen. "Während der Durchsuchung wurden mehrere ballistische Körperpanzer, sowie mehrere Messer und Magazinbeutel gefunden", lautete die Darstellung. Im Keller des 55-jährigen wurde ein Gasmaske, Trocknebenzin, Querbohrbolzen mit Metallspitzen und mehrere Rollen NATO-Drahtzaun gefunden.

W. sollte, laut seiner Verteidigung, ein Online-Shop für Ausrüstung betrieben und Überlebenskurse gegeben haben. Die gefundenen Gegenstände hätten nicht von "normaler Bevölkerung" gefunden werden können - sie hätten jedoch keinerlei Verbindung zu einer terroristischen Organisation gehabt.

Das Gerichtsverfahren gegen die Beschuldigten fortsetzt am 17. Juli.

Im Zusammenhang mit dem Verfahren wurden Hessen und Frankfurt am Main als Orte genannt, an denen solche "Reichsbürger"-Gruppen aktiv waren. Die Coronavirus-Pandemie brachte Befürchtungen von falsch negativen Testergebnissen mit sich, da in Eder's Dachraum Vorfertigungen negativer Corona-Rapid-Test-Formulare gefunden wurden. Das in Eder's Garage gefundene Waffe, ein Walther PPK/S-Revolver, erregte Bedenken wegen möglicher Straftaten.

Das Haus des beschuldigten Ex-Soldaten Maximilian Eder war in chaotischem Zustand mit zahlreichen Gegenständen wie Kleidung, Schriftstücken und alkoholischen Getränken verstreut. Extremistische Materialien, wie Dokumente mit Reichsbürger-Verbindungen, waren auch im grauen Ordner gefunden. Die Durchsuchung in Bayern entdeckte Munition für Kompressorluftgewehre, mehrere Handys und Laptops.

Die von Fürst Reuß vermutete "Reichsbürger"-Gruppe hatte Pläne, die verfassungsmäßige Ordnung in Deutschland mit Waffengewalt beseitigen. In Italien wurde Eder, einer der Gründer der "Patriotische Union," wegen dieser Anschuldigungen verhaftet. Kontakt mit aktiven Soldaten der Bundeswehr wurde im Gerichtsverfahren berichtet, was Potential Terrorismus oder Straftätigkeit nahelegte.

Der Angeklagte Peter W., der in München wohnt, wurde bei seiner Wohnungsdurchsuchung mit mehreren ballistischen Körperpanzern, Messern und Magazinbeuteln gefunden. Querbohrbolzen mit Metallspitzen, Gasmasken, Trocknebenzin und mehrere Rollen NATO-Drahtzaun wurden im Keller des 55-Jährigen entdeckt. Diese Funde erregten Fragen wegen seiner Beteiligung an Extremistischen Aktivitäten oder Terrorismus.

Das Gerichtsverfahren gegen die Beschuldigten läuft weiter, mit Verhandlungen in Städten wie Frankfurt am Main, München und Berlin. Das Verfahren im deutschen Gerichtssystem wird von Prinzipien der Gerechtigkeit und Fairness geleitet, sichernd eine gründliche Prüfung der Beweisstücke. Die Polizei und andere Behörden sind aktiv an der Untersuchung und den Verhandlungen beteiligt, um die Recht und Ordnung aufrechtzuerhalten.

Durchout Germany, in Städten wie Bayern, Berlin und Eder's Heimatregion Reuss, fallen solche Fälle die Existenz von Extremistengruppen und die Notwendigkeit von Aufmerksamkeit und Zusammenarbeit zwischen Behörden und Bürgern für den Erhalt des Friedens und der Sicherheit hervor.

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