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Entspannen Sie sich auf dem hessischen Brennholzmarkt

Hessenforst sagte, dass es in dieser Saison nicht zu Panikkäufen von Brennholz wie im Jahr 2022 kommen werde. Der Holzverband beobachtet derzeit einen leichten Preisrückgang.

Holzscheite für einen Ofen liegen aufgestapelt unter einem Verschlag..aussiedlerbote.de
Holzscheite für einen Ofen liegen aufgestapelt unter einem Verschlag..aussiedlerbote.de

Entspannen Sie sich auf dem hessischen Brennholzmarkt

Nachdem es im vergangenen Jahr stark gestiegene Brennholzpreise und Lieferengpässe gab, sieht die Situation für hessische Kamin- und Ofenbesitzer in diesem Winter besser aus. „Wir gehen davon aus, dass sich die Situation im Vergleich zum Vorjahr entspannt hat“, teilte das Landesamt Hessen-Förster auf dpa-Anfrage mit. „Möglicherweise waren die Kunden in letzter Zeit gut eingelagert, auch um die Rohstoffe lange genug trocknen zu lassen, sodass der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes weniger als 20 % beträgt.“

„Die Nachfrage nach Brennholz ist immer noch höher als zuvor.“ in der Ukraine. Krieg und Energiekrise“, erklärte ein Sprecher von Hessenforst. Lokale Engpässe müssen möglicherweise an anderer Stelle ausgeglichen werden. Dies kann dazu führen, dass Brennholzkunden zusätzliche Transportwege in Kauf nehmen oder auf andere Holzarten umsteigen müssen. Die Preise für Brennholz von staatlichen Unternehmen sind seit der letzten Saison stabil geblieben.

Regionale Unterschiede sind groß

Nach Angaben des Bundesverbandes Brennholzhandel und Brennholzproduktion weisen die Brennholzpreise bei Händlern in Hessen im Vergleich zum Vorjahr die gleiche Arbeitslosenquote auf wie in anderen Regionen Deutschlands Jahr ist es um etwa 20 % gesunken. Klaus Egly, Vorsitzender des Verbandes, sagte der dpa, dass es in Hessen wie anderswo große regionale Preisunterschiede gebe.

Aktuell kostet ein Meter Buche in großen Vollerwerbsbetrieben zwischen 120 und 160 Euro. „Preiserhöhungen wie vor dem Krieg in der Ukraine wird es nicht mehr geben“, betonte Egli. Dies sei einerseits auf die gestiegene Nachfrage nach Brennholz zurückzuführen. Andererseits wird die Holzversorgung durch die Grundsätze der forstlichen Nachhaltigkeit begrenzt, die vorschreiben, dass aus Wäldern nur nachwachsendes Holz gewonnen werden darf. Darüber hinaus besteht eine große Nachfrage nach Holz aus der Möbel- und Bauindustrie. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums gibt es in Deutschland rund 11,2 Millionen sogenannte Einkammerfeuerstellen als Ergänzung zu Holzheizungen, die meisten davon sind Kamine und Kachelöfen.

Hessenforst verkauft Brennholz über ein Internetportal. „Das zuständige Forstamt legt die dort verfügbare Brennholzmenge fest“, erklärte der Sprecher. „Bei diversen Forstämtern sind die Vorräte an Buchenbrennholz schnell ausverkauft. Brennholz aus anderen Holzarten wie Eiche, Esche und Fichte ist jedoch im ganzen Land verfügbar.“ Erfahrungsgemäß ist die Nachfrage zu Beginn der Saison höher, Und im Winter nimmt es ab. „Wir erleben derzeit keine Panikkäufe wie letztes Jahr“, sagte der Sprecher.

Versuchen Sie es mit anderen Holzarten

Der Bundesverband Brennholz empfiehlt Verbrauchern außerdem den Kauf von Buchenholz. „Buche brennt langsam und ist eigentlich langweilig“, erklärt Egli. „Birke kann zum Beispiel ein ganz anderes Flammenbild erzeugen. Das sieht interessant aus.“ Buche wird im Ofen langsamer. Fichtenholz hingegen brennt bei deutlich höherer Temperatur. „Man erreicht schnell hohe Betriebstemperaturen und verhindert Glanzruß“, sagt er. Nadelholz kann leider kein Glutbett bilden, Buche kann in diesem Fall aber beigemischt werden. „Man muss sich einfach damit auseinandersetzen und ein bisschen experimentieren.“

Er rät Ofen- und Kaminbesitzern, sich beim örtlichen Händler nach Mischholz zu erkundigen. Der Preis ist niedriger als bei Buchenholz. „Dadurch sparen Sie Geld. Sie werden schnell merken, dass Weichhölzer und Nadelhölzer schnell brennen, während Buche das Feuer am Laufen hält“, erklärt er. Laut Branchenexperten stammen etwa 95 % des Holzes, das Sie bei einem deutschen Händler kaufen, aus Deutschland.

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Quelle: www.dpa.com

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