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Die Bayern lassen sich von Hoeneß nicht aus der Ruhe bringen: Kanes Blitztor

Die Bayern haben im Erstligaspiel gegen Stuttgart alles gegeben. Cheftrainer Tuchel glich die Ausfälle von Kimmich und Goretzka kreativ aus und gewann mit 3:0. Der Torschütze erhöhte seine Bilanz auf 20 Tore.

Der Münchner Harry Kane gibt die Anweisungen. Foto.aussiedlerbote.de
Der Münchner Harry Kane gibt die Anweisungen. Foto.aussiedlerbote.de

Bundesliga - Die Bayern lassen sich von Hoeneß nicht aus der Ruhe bringen: Kanes Blitztor

Bayern, angeführt von Doppelpacker Harry Kane, ließ seinen Titelrivalen Bayer Leverkusen trotz eines schweren Rückschlags nicht davonkommen. Der Meister der German Football Series dominierte am Sonntagabend im Bundesliga-Spitzenspiel den Spitzenklub Stuttgart, auch ohne die erkrankten Nationalspieler Joshua Kimmich und Leon Goretzka, mit 3:0 (1:0).

Der Sieger des Matches war erneut Kane. Nach einer kurzen Pause in drei torlosen Spielen erzielte der 30-jährige Engländer in der 2. bzw. 55. Minute seinen 19. und 20. Saisontreffer. Der ebenso starke südkoreanische Spieler Minjae Kim erzielte auch das erste Tor. Mal im Bayern-Trikot (63. Mal). Bayern-Mäzen Uli Hoeneß jubelte von der Tribüne der Allianz Arena.

Der von seinem Neffen Sebastian Hoeneß trainierte deutsche Fußballverein kam nie annähernd an das Spitzenniveau heran, das er schließlich vor 75.000 Zuschauern zeigte. Die Schwaben sind noch kein Titelanwärter. Münchens Tor fiel zu leicht. Es gab auch keine Fortschritte. Da er in den 90 Minuten keine klaren Torchancen hatte, hatte Neuer einen großartigen Abend im Tor der Bayern.

Vor Spielbeginn war Leverkusens Vorsprung auf Verfolger Bayern München auf 7 Punkte angewachsen. Bayer besiegte Eintracht Frankfurt vor dem Anpfiff in München mit 3:0. Vor einer Woche mussten die Bayern in Frankfurt eine 1:5-Niederlage hinnehmen. Doch gegen den deutschen Fußballverein waren Kane und seine Teamkollegen erneut zur Stelle.

„Es gibt jetzt viele Ausfälle“, beklagte Trainer Tuchel vor dem Anpfiff bei DAZN. Seine Not-Doppel-Sechs-Lösung für Kimmich und Goretzka waren Rafael Guerrero und Youngster Alexander Pavlovich. Der Eigengewächs hat seine Aufgaben vor der Abwehr gut gemeistert. Außerdem schoss er einen Freistoß zum 2:0 und einen Eckstoß zum 3:0.

In einer 4-2-2-2-Formation konzentrierte Tuchel geschickt das Mittelfeld, wobei Musiala und Sane eingriffen. Vor allem Musiala brillierte in der Defensive und freute sich über seine klugen Angriffspass- und Ballfähigkeiten.

Der Traumstart in das letzte Heimspiel des Jahres hat den Münchnern natürlich gutgetan. Nachdem Atakan Karadzor den Ball verloren hatte, wurde Müller für Starter Sane eingewechselt. Der Nationalspieler besiegte den vom FC Bayern im DFB-Pokal ausgeliehenen Alexander Nübel, als dieser aus dem Tor raste, bevor er Kane bediente. Der Engländer schob den Ball mit Leichtigkeit hinein. Die frühe Führung gab der neu formierten Bayern-Mannschaft Sicherheit.

Das frühe Gegentor war für die Gäste eine echte Belastung. Top-Stürmer Serhou Guirassy (16 Saisontore) wurde aus der Bayern-Abwehr verpflichtet. Dank einer schwachen 0:1-Leistung von Nübel hielten sie zumindest bis zum zweiten Tor von Kane durch. Nuber pariert hart gegen Sane und Kane. Der Videoassistent kassierte zwei Gegentore von King (25.) und Müller (45.+2) wegen Abseits.

Auch nach der Pause gab es im Spitzenspiel nur eine Spitzenmannschaft – die Bayern. Gemeinsam erkämpften sie sich den Ball und brachten Stuttgart mehrfach in Ballbesitzprobleme. Die Verteidigung des VfB konnte die Münchner Standards nicht verletzen.

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Quelle: www.stern.de

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