Der „Deutsche Pakt“, den der baden-württembergische Landesregierungschef Winfried Kretschmann dem Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vorschlägt. Die Initiative wird begrüßt. „Beschleunigung des Bürokratieabbaus und eine klare Fokussierung auf Zukunftsinvestitionen – das sind auch zwei zentrale Aufgaben für das Land Baden-Württemberg in den kommenden Monaten“, sagte der Grünen-Politiker am Mittwoch. Es sei gut und richtig, dass die Bundesregierung Zu diesen Aufgaben bekennt sich Scholz klar.“
Scholz hat bereits zuvor Länder, Kommunen und Oppositionsparteien (außer der Alternative für Deutschland) eingeladen, sich an der Beschleunigung des Genehmigungsverfahrens zu beteiligen. Ein Maßnahmenpaket zur digitalen Steuerung und Unterstützung von Unternehmen . In Berlin sprach die Bundeskanzlerin von einer bundesweiten Anstrengung.
Zu der Entscheidung der Bundesregierung, die Wirtschaft zu retten, sagte Kretchman, der Growth Opportunity Act sei ein „guter Anfang“. Er hob Investitionsprämien für Klimaschutzmaßnahmen, verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten und Steuererleichterungen für F&E-Investitionen hervor.
Kretschmann erklärte, dass die grundsätzliche Ausrichtung auf dem richtigen Weg sei. Längerfristig sind jedoch weitere Schritte erforderlich. „Die zu erwartenden Steuerausfälle werden vielerorts zu Schäden führen.“ Weitere finanzielle Hilfen des Bundes seien insbesondere bei der Umsiedlung von Flüchtlingen und der Umsetzung kommunaler Heizprogramme erforderlich.