Vizeweltmeister Marcus Thuram ist zurück bei Borussia Mönchengladbach – aber Augsburg feiert. Gewinner des Wettbewerbs ist Mergim Berisha mit seinem Stunt.

FC Augsburg - Bor. Mönchengladbach

Art-Stür­mer Mer­gim Beri­sha bescher­te Augs­burg den ers­ten Sieg seit Anfang Okto­ber und übte mehr Druck auf Borus­sia Mön­chen­glad­bach aus. 

Ein ful­mi­nan­ter Vol­ley­schuss von außen bescher­te dem Stür­mer vor 23.158 Zuschau­ern in der 82. Minu­te den 1:0 (0:0)-Erfolg für die sou­ve­rä­nen Gast­ge­ber. Auch die Rück­kehr des fran­zö­si­schen Vize­meis­ters Mar­cus Thuram half einer offen­siv blas­sen Borus­sia letzt­lich nichts. Sie hat in die­sem Jahr kei­nen ein­zi­gen Punkt erzielt und in der Bun­des­li­ga aus­wärts einen Drei­er ver­passt. Augs­burgs Angriffs­be­mü­hun­gen zahl­ten sich nach einem 3:4 gegen Borus­sia Dort­mund schließ­lich aus und fei­er­ten nach acht Spie­len einen Sieg. 

Augs­burgs Trai­ner Enri­co Masson hat sei­ne Stür­mer ange­feu­ert, ihnen dabei zu hel­fen, den Angriff von Borus­sia Mön­chen­glad­bach zu ver­tei­di­gen. Auch die schnel­len Umschalt­vor­gän­ge der Gast­ge­ber funk­tio­nier­ten ein paar Mal gut. Beri­sha, der nach Ablauf sei­ner Gelb­sper­re sofort in die Start­elf zurück­kehr­te, brach­te Borus­si­as Außen­ver­tei­di­ger Rami Ben­se­bai­ni in der neun­ten Minu­te nach Ball­be­sitz von Arne Mey­er, wur­de aber durch Jan Som­mers Tor­hü­ter ersetzt, Jonas Omlin blockte. 

Beim 2:3‑Sieg über Lever­ku­sen zum Wie­der­auf­takt des Bun­des­li­ga-Spiels offen­bar­te Borus­sia ein nicht zu über­se­hen­des Pro­blem: Das schnel­le Umschalt­spiel des Geg­ners hat Pro­ble­me mit dem eige­nen Tem­pom­an­gel. Immer­hin Ste­fan Lai­ner (Nr. 19) konn­te mit sei­nem Schuss aus 17 Metern für Gefahr sorgen. 

Thuram ist in der Offen­si­ve viel wich­ti­ger als Lei­ner. Der 25-jäh­ri­ge Fran­zo­se kehr­te nach anhal­ten­den Knie­pro­ble­men in die Start­elf zurück und ersetz­te den ange­schla­ge­nen Jonas Hoff­mann. Thuram ist nicht nur vor dem Tor gefähr­lich, son­dern kann den Ball auch im Vor­feld halten. 

Das ers­te Tor des Spiels erziel­te Augs­burg. Nach der Ecke konn­te Omlin den Ball nicht rich­tig bekom­men, nach­dem er von Jef­frey Gou­we­lee­uw im Fünf­me­ter­raum fest­ge­hal­ten wor­den war. Der kroa­ti­sche Neu­zu­gang Dion Bel­jo (Nr. 36) war tat­säch­lich dabei und wur­de aus kur­zer Distanz geschla­gen. Der Video­as­sis­tent griff jedoch ein und erkann­te das Tor auf­grund der mini­ma­len Abseits­stel­lung nicht an. 

Nach­dem die Augs­bur­ger die Kabi­ne ver­las­sen hat­ten, mach­ten sie kon­se­quent Druck und tra­fen mit aller Kraft. Aller­dings konn­ten weder Mey­er (Nr. 51) noch Beri­sha (Nr. 52) Omlin schla­gen. Dort­munds Offen­si­ve war zu die­sem Zeit­punkt erfolg­los. Augs­burg konn­te bis in die Schluss­pha­se nicht mit­hal­ten, doch Berishas tol­ler Tref­fer nach Flan­ke des ein­ge­wech­sel­ten Kel­vin Yebo­ja reich­te zum Sieg. 

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Titelbild: Peter Kneffel/dpa

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