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Umarmungen und herzliche Küsse: EFL-Chef Hewitt erhebt neue Vorwürfe gegen Rubiales

Gibt es weitere widerwillige Küsse für den ehemaligen Präsidenten des spanischen Fußballverbands, Luis Rubiales? Der Vorsitzende des englischen Fußballverbandes behauptet, die Situation beobachtet zu haben und erhebt neue Vorwürfe. Rubiales lehnte dies ab.

Debbie Hewitt, Präsidentin des Football Association (FA)..aussiedlerbote.de
Debbie Hewitt, Präsidentin des Football Association (FA)..aussiedlerbote.de

Kussskandal - Umarmungen und herzliche Küsse: EFL-Chef Hewitt erhebt neue Vorwürfe gegen Rubiales

Die Chefin des englischen Fußballverbands (FA), Debbie Hewitt, hat neue Vorwürfe gegen den ehemaligen spanischen Präsidenten Luis Rubiales erhoben. In einem vom Weltfußballverband veröffentlichten Bericht, in dem er das FIFA-Urteil gegen Rubiales verteidigt, warf Hewitt der 46-Jährigen außerdem unangemessenes Verhalten gegenüber englischen Spielerinnen bei der Siegerehrung der Frauen-Weltmeisterschaft vor. Rubiales wurde von der FIFA für drei Jahre gesperrt, weil er die spanische Weltmeisterin Jennifer Hermoso beleidigt und auf den Mund geküsst hatte.

Laut Hewitts Aussage umfasste und berührte Rubiales das Gesicht der Spielerin Laura Coombs, was der FA-Präsident gemäß den FIFA-Regeln seltsam fand. Dann soll er laut Hewitt die Spielerin Lucy Bronze gewaltsam ins Gesicht geküsst haben.

Rubiales wehrt sich gegen weitere Vorwürfe

Gemäß den FIFA-Bestimmungen warf Rubiales Hewitt vor, ihm gegenüber voreingenommen zu sein. Sie umarmte auch mehrere Spieler, obwohl diese ihre Hände zum Händeschütteln ausstreckten, was nach Hewitts Logik auch als „gewalttätiger, nicht einvernehmlicher Körperkontakt“ ausgelegt werden könnte. Laut Rubiales war Hewitts Heuchelei offensichtlich.

Am 20. August, nach dem WM-Finale zwischen Spanien und England in Sydney, verstieß Rubiales mit seinem Verhalten gegen Artikel 13 des FIFA-Disziplinarreglements. Er kündigte an, gegen das Verbot rechtliche Schritte einzuleiten. Rubiales behauptete, der Kuss mit Hermoso sei einvernehmlich gewesen. Auch in Spanien wird gegen ihn ermittelt und Experten zufolge drohen ihm bis zu vier Jahre Haft.

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Quelle: www.stern.de

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