zum Inhalt

Beantragung der Rente in Deutschland: Worauf zu achten ist

Beantragung der Rente in Deutschland: Worauf zu achten ist

Die Beantragung der Rente in Deutschland ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Viele Menschen freuen sich auf diesen Moment, wenn sie in den wohlverdienten Ruhestand gehen und von der Arbeit zurücktreten können.

Lesen Sie auch: Die Auszahlung der Riester-Rente mit 60 Jahren

Dies ist eine Zeit, in der man mehr Zeit hat, die man mit seinen Liebsten verbringen oder seinem Lieblingshobby widmen kann. Während dieser Zeit erhält man Einkünfte aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Um die Gelder zu erhalten, muss zunächst ein Antrag auf Rente gestellt werden.

Beantragung der Rente in Deutschland: Wissenswerte Besonderheiten

Das Erste, was man tun sollte, wenn das Berufsleben im Alter endet, ist die Beantragung der Rente.

Der schnellste und bequemste Weg, einen Antrag zu stellen, ist online über die Website der Deutschen Rentenversicherung (www.deutsche-rentenversicherung.de).

Wenn die Computerkenntnisse für diesen Schritt nicht ausreichen, kann man einfach den Antrag ausdrucken und per Post versenden. Wenn Fragen zum Ausfüllen des Formulars auftreten und man persönliche Beratung benötigt, kann man die Telefonnummer 0800⁄10 0048 00 anrufen.

Um sicherzustellen, dass das Geld rechtzeitig auf dem Konto eingeht, empfiehlt die Deutsche Rentenversicherung, den Antrag etwa drei Monate vor dem geplanten Renteneintritt einzureichen. Sollten bestimmte Dokumente fehlen, gibt es noch genügend Zeit, um diese nachzureichen.

Beantragung der Rente in Deutschland: Worauf zu achten ist. Foto: MART PRODUCTION / pexels.com

Bei einer Antragstellung im letzten Moment können Probleme auftreten. Beispielsweise könnte es passieren, dass die Rente für eine gewisse Zeit nicht ausgezahlt wird, während man bereits aus dem Berufsleben ausgeschieden ist. Folglich muss man sich mit diesen finanziellen Verlusten abfinden.

Dokumente, die für die Beantragung der Rente in Deutschland erforderlich sind:

  • beglaubigte Kopie des Personalausweises oder Reisepasses;
  • Rentenversicherungsnummer;
  • Adresse der Krankenkasse und Versicherungsnummer;
  • Steueridentifikationsnummer (Lohnsteuerbescheinigung);
  • Bankverbindung (BIC und IBAN);
  • beglaubigte Kopien der Geburtsurkunden der Kinder (für Pflegeversicherungsbeiträge);
  • Nachweise über berufliche Ausbildung;
  • alle Versicherungsdokumente für Zeiträume, die noch fehlen (z. B. Bestätigung der Arbeitslosigkeit).

Die Bereitstellung all dieser Dokumente von Anfang an wird Verzögerungen bei der Rentenzahlung verhindern. Auch bei der Antragstellung sollte überprüft werden, ob die Versicherungshistorie vollständig ist.

Dies gibt Auskunft darüber, wie viel bis zum Zeitpunkt der Antragstellung in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt wurde. Diese Daten bilden die Grundlage für die Berechnung der zukünftigen monatlichen Rente.

Lesen Sie auch:

Kommentare

Aktuelles