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Nur eine Handvoll Apotheken haben ihre Öffnungszeiten verkürzt

Apotheke
Ein Apothekenzeichen ist am Eingang einer Apotheke angebracht.

Wenige Apotheken haben bisher von den flexiblen Öffnungszeiten Gebrauch gemacht: 20 der 564 Apotheken in Sachsen-Anhalt haben im August eine Änderung ihrer Öffnungszeiten beantragt. „Vor allem Mittwoch- und Freitagnachmittage werden verkürzt“, sagte ein Sprecher der Apothekerkammer Sachsen-Anhalt auf Anfrage. Diese Anträge betreffen das gesamte Land.

Seit Anfang August kann es zu einer Abweichung von den bisher vorgeschriebenen Pflichtöffnungszeiten von 9 bis 18 Uhr (einschließlich Mittagspause) kommen. Apotheken müssen nun montags, dienstags, donnerstags und freitags zwischen 8 und 18 Uhr mindestens 6 Stunden im Dienst sein. Mittwochs und samstags müssen sie zwischen 8 und 14 Uhr mindestens drei Stunden hintereinander geöffnet sein. Bei den Rettungsdiensten wird es keine Änderungen geben.

Durch Flexibilität sollen Apotheken in der Lage sein, die Öffnungszeiten dem tatsächlichen Bedarf anzupassen und knappe Fachkräfte gezielter einzusetzen. Die drohende Betriebsschließung soll ausgeglichen werden.

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