Sächsisches Kabinett diskutiert Digitalstrategie

Sach­sens Jus­tiz­mi­nis­te­rin Kat­ja Mei­er sieht demo­kra­tie­feind­li­che Ein­stel­lun­gen in Deutsch­land auf dem Vor­marsch. In einer Debat­te zum Demo­kra­tie­för­der­ge­setz des Bun­des äußer­te sich die Grü­nen-Poli­ti­ke­rin am Frei­tag im Bun­des­rat besorgt über die Ent­wick­lung. «Täg­lich ist unse­re Demo­kra­tie enor­men Belas­tungs­pro­ben aus­ge­setzt (…). Nach wie vor bewegt sich poli­tisch moti­vier­te Gewalt ins­be­son­de­re Rechts­extre­mis­mus auf einem erschre­cken­den Level. Dis­kri­mi­nie­rung und «Hate Speech» gera­de auch gegen Frau­en grei­fen im Netz um sich.»

Das Demo­kra­tie­för­der­ge­setz sei nicht weni­ger als ein Mei­len­stein, beton­te die Minis­te­rin. Es wer­de das Gemein­we­sen und vor allem das zivil­ge­sell­schaft­li­che Enga­ge­ment in Deutsch­land stär­ken. Mit dem Gesetz­ent­wurf set­ze die Bun­des­re­gie­rung denen etwas ent­ge­gen, «die die Demo­kra­tie her­ab­wür­di­gen und das Ver­trau­en in demo­kra­ti­sche Pro­zes­se unter­gra­ben wol­len». «Weder dür­fen wir die Demo­kra­tie für ein abge­schlos­se­nes Pro­jekt hal­ten, noch dür­fen wir sie sich selbst über­las­sen», mahn­te Meier.

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Titelbild: Hendrik Schmidt/dpa/Archivbild

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