Zwei Tore, kein Sieger: Freiburg vermied nach der Winterpause zum Ende der Hinrunde der Bundesliga-Saison einen völligen Fehlstart. Auf Frankfurt wartet bereits das nächste Topspiel.

SC Freiburg - Eintracht Frankfurt

Ein­tracht Frank­furt ist nicht mehr Bay­erns bes­ter Jäger, der SC Frei­burg ist nach einem 0:6‑Sieg in Wolfs­burg wie­der auf Kurs. 

Die Hin­run­de der Bun­des­li­ga zwi­schen Baden und den Hes­sen ende­te 1:1 (0:1). Frank­reichs Stür­mer Ran­dal Kolo Mua­ni brach­te die Gäs­te in der 42. Minu­te in Füh­rung, Deutsch­lands Natio­nal­spie­ler Mat­thi­as Gin­ter glich für Frei­burg (47.) vor 34.700 Zuschau­ern im Euro­pa-Park aus. Ein­tracht Frank­furt liegt vor dem Spiel am Sams­tag gegen den FC Bay­ern Mün­chen auf dem vier­ten Platz, wäh­rend Frei­burg in der Tabel­le auf den sechs­ten Platz abrutscht. 

Ein­tracht Frank­furt muss­te kurz­zei­tig auf Kevin Trapp ver­zich­ten. Der Natio­nal­tor­hü­ter fiel wegen einer Erkäl­tung aus und wur­de 2021 durch den 21-jäh­ri­gen Diant Ramaj vom 1. FC Hei­den­heim ersetzt, der die Sai­son mit nur einem Bun­des­li­ga-Debüt beendete. 

“Der Frank­fur­ter Trai­ner Oli­ver Glas­ner sag­te über Trapp im Fern­seh­sen­der Sky: Natür­lich ist der 32-Jäh­ri­ge in sehr guter Form, aber er wur­de nach Hau­se geschickt, um sich zu erho­len, und hof­fent­lich kann er wie­der gegen ihn antre­ten Bay­ern am Sams­tag: „Wir haben vol­les Ver­trau­en in Diant. Ich bin sicher, er macht einen guten Job”, sag­te der Öster­rei­cher über den jun­gen Ramaj.

Nach 20 Minu­ten griff Trapps Ver­tre­ter erst­mals ein und wehr­te Luca locker ab. Schöl­lers Distanz­schuss. Vier Tage nach der desas­trö­sen Wolfs­burg-Plei­te zeig­te sich Gast­ge­ber Frei­burg mutig und ergriff ohne Tor­ge­fahr die Initiative.Bis zur 28. Minu­te schoss Rit­su Doan aus kur­zer Distanz das Tor von Micha­el Gre­go­rit­sch vor­bei, Ramaj ret­te­te zwei Minu­ten spä­ter mit zwei Para­den gegen Höler und den SC Kapi­tän Chris­ti­an Günter.

Ein­tracht Frank­furt hin­ge­gen hat­te vor allem im Angriffs­en­de viel zu ver­dan­ken: Alle Bemü­hun­gen des Euro­pa-League-Meis­ters steck­ten im Mit­tel­feld fest, weil die Päs­se so unge­nau waren und der Ball oft war leicht von Frei­burg weg­ge­schnappt, aber die Ein­tracht mach­te das effek­tiv wie­der wett. Kolo Moua­ni Mit einem prä­zi­sen Schuss zum ers­ten Tor führ­ten die Glas­ner mit 1:0.

Frei­burg star­te­te gut in den zwei­ten Durch­gang gewann den Ball, Gin­ter köpf­te ihn mit vol­ler Geschwin­dig­keit ein Im anschlie­ßen­den Duell hol­te sich Frei­burgs Nico­las Hoef­ler sei­ne fünf­te Gel­be Kar­te und muss­te im nächs­ten Spiel aus­set­zen Im Augs­burg-Spiel ging Gre­go­rics Schuss in der 62. Minu­te knapp dane­ben und ver­fehl­te das Tor der Teamleiter..

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Titelbild: Tom Weller/dpa

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