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Der Landtag wird sich zum Jahresende erneut mit der Kita-Thematik befassen

In der Abschlussdebatte des Jahres befasste sich der Landtag Rheinland-Pfalz erneut mit der Situation in den Kindertagesstätten. Die oppositionellen Christdemokraten erneuerten ihre Kritik, doch ihr Vorschlag scheiterte.

Ein Kind spielt in einer Kindertagesstätte. Foto.aussiedlerbote.de
Ein Kind spielt in einer Kindertagesstätte. Foto.aussiedlerbote.de

Bildung - Der Landtag wird sich zum Jahresende erneut mit der Kita-Thematik befassen

Die CDU-Fraktion hat eine Untersuchung des rheinland-pfälzischen Kitagesetzes im neuen Jahr gefordert. „Die Qualität ist gesunken, das Kindergeld wurde gekürzt und die Zeit pro Kind gekürzt“, beschrieb der CDU-Abgeordnete Thomas Barth am Donnerstag die Auswirkungen des Gesetzes während der letzten Plenardebatte im Landtag im Jahr 2023. Eine geplante rechtliche Begutachtung im Jahr 2028 ist bereits zu spät. „Wir evaluieren das Gesetz permanent, nicht erst im Jahr 2028“, antwortete Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD). Aus diesem Grund haben sich einige Vorschriften geändert.

„In Rheinland-Pfalz gibt es viele tolle Kitas“, betonte Hubig mit Blick auf den großen Umbauprozess, der per Gesetz eingeleitet wurde und Zeit in Anspruch nehmen wird. „Wenn etwas schief geht, sitzen wir mit allen zusammen.“

Der CDU-Antrag wurde von den regierenden Sozialdemokraten, den Grünen und der FDP abgelehnt, von den anderen Oppositionsparteien AfD und Freien Wählern jedoch unterstützt.

Daniel Köbler von den Grünen sagte, das neue Gesetz schaffe unter anderem 600 neue Arbeitsplätze, doch aufgrund des Fachkräftemangels könnten nicht alle besetzt werden. Unterm Strich gibt es zwar durchaus Probleme in manchen Kitas, aber die Betreuungsverhältnisse haben sich verbessert. „Fördern Sie den Beruf des Erziehers und hören Sie auf, schlecht über unsere Kitas zu reden“, forderte CDU-Chef Kobler.

FDP-Abgeordneter Marco Weber lobte die Arbeit von mehr als 35.000 Fachkräften in Kitas. Allerdings fehlen rund 5.300 Lehrkräfte. Die Zahl der Ausbildungsgänge im Land ist um 30 % gestiegen. „Aber letztlich brauchen wir einen einheitlichen nationalen Ausbildungsrahmen.“

Der SPD-Abgeordnete Florian Maier warf der CDU vor, sie wolle die Menschen mit der ständigen negativen Darstellung von Kitas verängstigen und verheimlichen, dass „sie selbst keine Pläne haben, wie man die Dinge besser machen könnte“.

Helge Schwab von den Freien Wählern bezeichnete die Ziele des Gesetzes, das im Juli 2021 in Kraft tritt, als sehr ehrgeizig. „Aber unsere Kitas sind an ihre Grenzen gestoßen“, sagte Damian Lohr, Abgeordneter der Alternative für Deutschland, über eine landesweite Kita-Krise, die nicht weniger verheerend sei als die in Pisa.

Informationen des Forschungsausschusses

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Quelle: www.stern.de

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